Kirchen und Kapellen

Die evangelische Kirche am Markt

Die evangelische Kirche am Markt (Foto Günter Voss).
Die evangelische Kirche am Markt.

Die evangelische Kirche am Markt ist über Vorgängerbauten (vermutlich seit 800) errichtet worden. Der Turm mit seinen romanischen Fenstern stammt aus dem 13. Jahrhundert. 1609 wurde die Gemeinde reformiert. Das Kirchenschiff wurde 1721 vollendet und bis 1750 im Innern im Barockstil ausgestattet mit Emporen, Orgelprospekt und einer bemerkenswerten Kanzel.
Weitere Informationen finden Sie unter evangelische Kirche am Markt.

Die Ziffernblätter der Turmuhr der evangelischen Kirche am Markt.
Die Ziffernblätter der Turmuhr der evangelischen Kirche am Markt.

Die heutigen Ziffernblätter an den vier Turmseiten wurden bei der Restauration erneuert, ein Teil dieses Original-Ziffernblattes befindet sich heute in unserem Museum.

 

Die Stundenuhr der evangelischen Kirche am Markt.
Die Stundenuhr der evangelischen Kirche am Markt.

 

Die katholische Pfarrkirche St. Peter

Die katholische Kirche St. Peter.
Die katholische Kirche St. Peter.
  • 19.10.1826 Grundsteinlegung
  • 19.10.1830: Weihe der Kirche. Entwurf: N. von Gloeden und Adolph v. Vagedes
  • Korrekturen: Karl Friedrich Schinkel
  • 1884 Vollendung der Turmhaube und des kath. Pfarrhauses

 

Das Kirchenzentrum Auf der Höhe

Katholische Filialkirche St. Matthias

Die katholische Filialkirche St. Matthias in Auf der Höhe
Die katholische Filialkirche St. Matthias in Auf der Höhe.
  • 23.12.1975 Baubeginn; Bauplanung Gottfried Böhm
  • 02.07.1977 Weihe der St. Matthias Kirche durch Weihbischof Dr. Hubert Luthe

Evangelische Kirche in Auf der Höhe

Die katholische Kirche St. Matthias in Auf der Höhe.
Die evangelische Kirche in Auf der Höhe.
  • 1981 Ergänzung durch das evangelische Kirchengebäude „Forum“, ebenfalls durch Gottfried Böhm

St. Maria in Maien

Die katholische Kapelle St. Maria in Maien in Auf der Höhe.
Die katholische Kapelle St. Maria in Maien an der Pierburg in Auf der Höhe.
  • Juni 1931 Grundsteinlegung
  • Mai 1932 Einweihung
  • Erbauer Regierungsbaumeister Emil Jung, der auch das Grundstück stiftete

Katholische Pfarrkirche St. Joseph

Die katholische Kirche St. Joseph in vor der Brücke.
Die katholische Pfarrkirche St. Joseph in vor der Brücke.
  • 05.08.1934 Grundsteinlegung
  • 1936 Weihe der Kirche
  • Entwurf: Emil Jung
  • 1954 Vollendung des Turmes

 

Fachwerk

Fachwerk

Im Ortskern von Kettwig sind noch viele Fachwerkhäuser vorhanden.

Kirchtreppe

1368 wird die Kirchtreppe („ante gradum“) erstmals genannt. Eins der ältesten Häuser an der Kirchtreppe ist „Wevers Haus an der Trappen“ , dessen Name auf den Beruf des Webers schließen lässt. Heute: Kirchtreppe 7, Gaststätte „Stiege“.

Die Kirchtreppe in Kettwig. Foto H. Münker
Die Kirchtreppe in Kettwig. 
Jacobusvicarie
Jacobusvicarie an der Ruhrstraße/Hexenbergsweg. Foto G. Voss
Jacobusvicarie an der Ruhrstraße/Hexenbergsweg. 

Weitere wertvolle Fachwerksubstanz findet man in der Ruhrstraße, in der Kaiserstraße und in Kettwig vor der Brücke.

Fachwerkhaus Mühlenhof

Ein besonders schönes Baudenkmal ist die jetzige Altentagesstätte der Kirchengemeinde St. Joseph in Kettwig vor der Brücke: Ein Fachwerkhaus mit Geschichte, denn das Haus war ein Stückchen Preußen im Bergischen Land, Moersisches Lehen der Herren auf Hugenpoet.

Der Mühlenhof in Kettwig vor der Brücke beherbergt heute die Altentagesstätte der katholischen St. Josephsgemeinde.
Der Mühlenhof in Kettwig vor der Brücke beherbergt heute die Altentagesstätte der katholischen St. Josephsgemeinde.

1703 hatte der soeben zur Königswürde aufgestiegene Friedrich I. von Preußen durch Erbgang die Grafschaft Moers gewonnen und versicherte sich eiligst der Treue seiner neuen Untertanen. Daher bestellte Baron Kinsky den Bertram von Hougenpoot zur Lehenshuldigung nach Krefeld wegen des „Müllenhoff, mit der Herrlichkeit in dem Walde, in dem Gericht von Mintert und Kirchspiel Kettwich gelegen belehnt“ – „Und dann nach tödtlichem Hintritt weyland Sr. Königl. Majestät in GroßBrittannien glorwürdigsten Andenckens die Nothdurfft den Lehnrechten nach erfordern will, daß die Renovation der Belehnung anjetzo von Allerhöchstgedachter Sr. Königl. Majestät in Preussen als kenntlich possidirendem und von Sr. Keyserl. Majestät und dem Reich bestättigtem Landesherren und Graffen zu Meurs geziemend gesonnen und empfangen werde; Als heische und lade denselben, oder da gemelter Freyherr Bertramus von Hougenpot mit Tode abgangen seyn mögte, den oder die jenige, welche Sich zu dieser Lehenfolge zu qualeficiren vermeinen, kraft habender Commission hiermit auf den 3ten Mey dieses Jahres allhie zu Creveld vormittags persöhnlich oder durch gnugsamen Gevollmächtigten zu erscheinen…“