Gaststätten in Kettwig

Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl der alten und zum Teil noch existierenden Gaststätten in Kettwig vor. Manche von ihnen bestehen heute noch, einige davon unter einem anderen Namen. Einige der Gebäude sind heute einem anderen Zweck zugeführt oder auch ganz aus dem Stadtbild verschwunden.

Wir werden die Auswahl weiter vervollständigen.

 

Die Résidence, Auf der Forst 1 - damals Parkhotel am Jungborn.
Die „Résidence“, Auf der Forst 1 – damals Parkhotel am Jungborn,  leider 2017 geschlossen.

 

 

Der Jägerhof an der Hauptstraße 23.
Der „Jägerhof“, Hauptstraße 23

 

Die alte Flora an der Landsberger Straße 83.
Die „Flora“, Landsberger Straße 83

 

"Am Luftigen", am Bögelsknappen 1.
Die ehem. Stadthalle „Am Luftigen“, heute Villa Ruhnau, Am Bögelsknappen 1

 

Fachwerk

Fachwerk

Im Ortskern von Kettwig sind noch viele historische Fachwerkhäuser vorhanden.

Kirchtreppe

1368 wird die Kirchtreppe („ante gradum“) erstmals genannt. Eins der ältesten Häuser an der Kirchtreppe ist „Wevers Haus an der Trappen“ , dessen Name auf den Beruf des Webers schließen lässt. Heute: Kirchtreppe 7, Gaststätte „Stiege“.

Die Kirchtreppe in Kettwig. Foto H. Münker
Die Kirchtreppe verbindet das Unterdorf mit dem Kirchplatz.
Jacobusvicarie
Jacobusvicarie an der Ruhrstraße/Hexenbergsweg. Foto G. Voss
Jacobusvicarie an der Ruhrstraße/Hexenberg.

Weitere wertvolle Fachwerksubstanz findet man in der Ruhrstraße, in der Kaiserstraße und in Kettwig vor der Brücke.

Fachwerkhaus Mühlenhof

Ein besonders schönes Baudenkmal ist die jetzige Altentagesstätte der Kirchengemeinde St. Joseph in Kettwig vor der Brücke: Ein Fachwerkhaus mit Geschichte, denn das Haus war ein Stückchen Preußen im Bergischen Land, Moersisches Lehen der Herren auf Hugenpoet.

Der Mühlenhof in Kettwig vor der Brücke beherbergt heute die Altentagesstätte der katholischen St. Josephsgemeinde.
Der Mühlenhof in Kettwig vor der Brücke, Ringstraße 213

1703 hatte der soeben zur Königswürde aufgestiegene Friedrich I. von Preußen durch Erbgang die Grafschaft Moers gewonnen und versicherte sich eiligst der Treue seiner neuen Untertanen. Daher bestellte Baron Kinsky den Bertram von Hougenpoot zur Lehenshuldigung nach Krefeld wegen des „Müllenhoff, mit der Herrlichkeit in dem Walde, in dem Gericht von Mintert und Kirchspiel Kettwich gelegen belehnt“ – „Und dann nach tödtlichem Hintritt weyland Sr. Königl. Majestät in GroßBrittannien glorwürdigsten Andenckens die Nothdurfft den Lehnrechten nach erfordern will, daß die Renovation der Belehnung anjetzo von Allerhöchstgedachter Sr. Königl. Majestät in Preussen als kenntlich possidirendem und von Sr. Keyserl. Majestät und dem Reich bestättigtem Landesherren und Graffen zu Meurs geziemend gesonnen und empfangen werde; Als heische und lade denselben, oder da gemelter Freyherr Bertramus von Hougenpot mit Tode abgangen seyn mögte, den oder die jenige, welche Sich zu dieser Lehenfolge zu qualeficiren vermeinen, kraft habender Commission hiermit auf den 3ten Mey dieses Jahres allhie zu Creveld vormittags persöhnlich oder durch gnugsamen Gevollmächtigten zu erscheinen…

Bahnen im Ruhrtal

Die Bergisch-Märkische Bahngesellschaft hatte 1862 die Linie Essen – Steele – Dortmund eröffnet. An diese Linie wurde 1872 die Ruhrtalbahn Steele – Kupferdreh – Werden – Kettwig – Düsseldorf angeschlossen.

Modell des Kettwiger Bahnhofs, gefertigt von W. Igelbusch.
Modell des Kettwiger Bahnhofs (gefertigt von W. Igelbusch).

Weitere Informationen über die Geschichte der Ruhrtalbahn in Kettwig finden Sie auf der Homepage von Günter Voss unter
http://ruhrtalbahn-kettwig.de/

Apotheken

Apotheken

Die Hirschapotheke an der Hauptstraße 79. (Foto Dorenbeck)

Die ehemalige Hirsch-Apotheke an der Hauptstraße 79. (Foto Dorenbeck)

Der Apothekerschrank

enthält Belegstücke für Essenzbehälter aus der Kettwiger Hirsch-Apotheke. Es handelt sich vermutlich um „neugotische“ Flaschen von 1832, deren Formen 1890 aus dem Verkehr gezogen wurden, und neuere Behälter.

Die ehemalige Hirsch-Apotheke an der Hauptstraße 79 um 1950.
Inneres der ehemaligen Hirsch-Apotheke an der Hauptstraße 79 um 1950 (heute im Freilichtmuseum Komern).

Zur Apothekensammlung gehören auch zwei Herbare von Kräutern aus dem Ruhrtal.

Der Schrank enthält einige Porzellanbehälter, darunter die Deckeldose mit Aufschrift „Looch de Pulm.Vulp.“ und kleine Salbendosen für Arme aus gelber Keramik und für Reiche aus weißem Porzellan.

Apothekenvitrine
Apothekenvitrine

Wir stellen im Apothekerschrank eine große Anzahl von Kleinbehältern für Essenzen, Gewürze und Parfümerie aus. Fundort ist ein Brunnen am Kirchplatz, der um 1900 mit Asche und Abfallgläsern aufgefüllt war.Apothekenvitrine mit Mineralien